Park.Raum.Monitor
Parkraumbewirtschaftung ist ein wirkungsvolles Instrument für lebenswerte und klimagerechte Innenstädte und trägt außerdem zur Verkehrssicherheit bei.
Vergleichende Informationsquellen, wo Parkgebühren in welcher Ausgestaltung erhoben werden, gibt es kaum.
Deshalb ist es schwierig, bei diesem wichtigen Thema Fortschritte zu messen und lokale Lösungen zu vergleichen.
Ziel des Park.Raum.Monitors ist es, diese Lücke zu schließen. Der Park.Raum.Monitor ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg und des Kompetenznetz Klima Mobil.
Was kann der Park.Raum.Monitor und was kann er nicht?
Was zeigt der Park.Raum.Monitor?
Der Park.Raum.Monitor stellt Daten auf Gemeindeebene zu Gebühren für das Zeitparken und Bewohnerparken dar.
Für die Darstellung der Parkgebühren werden nur Informationen genutzt, die in kommunalen Dokumenten online zu finden sind.
An wen richtet sich der Park.Raum.Monitor?
Warum ist der der Park.Raum.Monitor nicht vollständig?
Die Philosophie des Park.Raum.Monitors: Wachsen mit jedem Datensatz!
Derzeit ist ein Startumfang von über 170 Kommunen abgebildet. Damit entsteht ein Bild über unterschiedliche Größenklassen im ländlichen und urbanen Raum. Um zu zeigen, welche Kommunen bereits Teil der Recherche waren, sind in der Darstellung auch Kommunen ohne Parkgebühren enthalten. Sie sind in den Kartendarstellungen schraffiert.
Welche Formen der Parkraumbewirtschaftung zeigt der Park.Raum.Monitor?
Im Fokus des Park.Raum.Monitors steht der öffentliche Straßenraum und Parkierungsanlagen in öffentlicher Hand. Private oder von privaten Bewirtschaftungsfirmen betrieben Stellplätze sind im Park.Raum.Monitor nicht berücksichtigt.
Darüber hinaus sind in dieser Darstellung Ausnahmegenehmigungen für Bewohner:innen, Dauerparkscheine und Parkvignetten-Modelle nicht berücksichtigt.
Was zeigt der Park.Raum.Monitor nicht?
Es geht hier vor allem um die Bewirtschaftungsform – der Park.Raum.Monitor ist kein exaktes Kataster von Parkständen und soll auch keine Belegungen in Echtzeit zeigen.
Wie können Daten in den Park.Raum.Monitor integriert werden?
Sie sind Teil der Kommunalverwaltung und möchten mit Ihren lokalen Daten im Park.Raum.Monitor dargestellt werden? Dann wenden Sie sich gerne über klimamobil@nvbw.de an das Kompetenznetz Klima Mobil.
Gebührenpflichtiges Zeitparken
Die Kartendarstellung vergleicht die in der jeweiligen Kommune maximal erhobene Parkgebühr pro Stunde. Je dunkler die Einfärbung, desto höher der Wert. Die exakte Gebühr sowie ergänzende Informationen wie Sonderreglungen oder Kommunengröße sehen Sie per Mouse Over. Diejenigen Kommunen unseres Datensatzes, die keine Zeitparkgebühren erheben, sind schraffiert.
Die Tabellendarstellung listet die gültigen Parkgebühren und weitere dazugehörige Informationen für die untersuchten Kommunen filter- und sortierbar auf. Eine Suchfunktion erleichtert das Auffinden von Informationen.
Bewohnerparken
Die Kartendarstellung vergleicht die Höhe von Bewohnerparkgebühren pro Jahr. Je dunkler die Einfärbung, desto höher die Gebühr. Die exakte Gebühr sowie Anzahl der Gebührenzonen oder Kommunengröße sehen Sie per Mouse Over. Diejenigen Kommunen unseres Datensatzes, die keine Bewohnerparkgebühren erheben, sind schraffiert. Nicht berücksichtigt sind weitere Formen der langfristigen Parkraumbewirtschaftung wie beispielsweise Ausnahmegenehmigungen für Bewohner:innen, Dauerparkscheine und Parkvignetten-Modelle.
Die Tabellendarstellung listet die gültigen Bewohnerparkgebühren und weitere dazugehörige Informationen für die untersuchten Kommunen filter- und sortierbar auf. Eine Suchfunktion erleichtert das Auffinden von Informationen.
Weitere Informationen zu Parkgebühren
Das Land unterstützt Kommunen im Bereich des Parkraummanagements durch die Förderung der Fachkräfte für Mobilität und Klimaschutz sowie der qualifizierten Fachkonzepte.
Mit der Förderung der Fachkräfte für Mobilität und Klimaschutz unterstützt das Land die Kommunen beim Aufbau notwendiger personeller Kapazitäten.
Mit der Förderung qualifizierter Fachkonzepte unterstützt das Land Kommunen dabei, eine ganzheitliche Verkehrsplanung zu erstellen. Im Fokus steht dabei die stärkere Berücksichtigung nachhaltiger Mobilität.
Die Wirkung von Parkgebühren ist unter anderem im Klimaschutzszenario 2030/2040 des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg dargestellt.
Das Hinweispapier Parkgebühren des Kompetenznetz Klima Mobil stellt ein Modell zur angemessenen und wirksamen Bewirtschaftung vor.