Im Rahmen des Startklar‑Programms zur Vorbereitung eines Klimamobilitätsplans traf sich die Peergroup am 29. April 2026 im Landratsamt Ludwigsburg. Ziel war es, den persönlichen Austausch zu fördern, voneinander zu lernen und Inspiration durch beispielhafte Maßnahmen für die eigene kommunale Praxis mitzunehmen.
Inhaltlich bot das Treffen ein vielseitiges Programm. Ein Schwerpunkt lag auf dem persönlichen Erfahrungsaustausch mit Lukas Göppner, Projektleiter für den Klimamobilitätsplan im Landkreis Ludwigsburg, sowie Christoph Schulze, Sachgebietsleiter Mobilität und Verkehr beim Grünflächen- und Tiefbauamt der Stadt Pforzheim. Beide gaben praxisnahe Einblicke in ihre Arbeit und berichteten offen über Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und zentrale Erkenntnisse aus der Erstellung eines Klimamobilitätsplan.
Kurzfristig wurde ein weiterer Programmpunkt zu Beginn des Treffens aufgenommen: die Bundesförderung zur Erstellung eines Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP). Eine hierzu angebotene Online‑Informationsveranstaltung wurde gemeinsam verfolgt und anschließend in der Runde diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die Fördermöglichkeit insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen kommunalen Haushaltslage genau zum richtigen Zeitpunkt kommt, um den Beginn der Erstellung eines Klimamobilitätsplans in den Kommunen finanziell abzusichern und voranzubringen.
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zu den aktuellen Fortschritten und Status-Updates aus den Startklar-Kommunen aus. Der offene Dialog zeigte, wie wertvoll der gegenseitige Erfahrungsaustausch für die Weiterentwicklung der eigenen Prozesse und Projekte ist.
Abgerundet wurde das Treffen durch eine gemeinsame Besichtigung von drei Mobilitätsprojekten im Stadtgebiet mit Unterstützung und Begleitung der Abteilungsleitung Mobilität der Stadt Ludwigsburg:
- dem Kreisverkehr „Sternkreuzung“,
- dem Arsenalplatz sowie
- dem ZOB.
Alle drei Vorhaben sind groß angelegte Mobilitätsprojekte, die darauf abzielen, die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Fuß- und Radverkehrs zu steigern und damit einen wichtigen Beitrag zu den kommunalen Klimaschutzzielen zu leisten. Die „Sternkreuzung“ ist eine der Maßnahmen, mit der sich die Stadt Ludwigsburg am kreisweiten Klimamobilitätsplan beteiligt.
Insgesamt war das Treffen geprägt von einer sehr guten Stimmung, intensivem Austausch und großem Engagement aller Beteiligten – ein gelungenes Beispiel dafür, wie persönliche Vernetzung und gemeinsames Lernen die Mobilitätswende in den Kommunen voranbringen können.