Der Straßenumbau bietet oftmals die Chance Begleitmaßnahmen zur Begrünung und Klimaresilienz zu integrieren. Um dieses Möglichkeitsfenster zu erkennen und gezielt zu nutzen, braucht es sowohl rechtliches als auch organisatorisches Wissen in Kommunen.
Das neue digitale Veranstaltungsformat „Rechtskompass“ greift dieses Thema daher in der ersten Veranstaltung auf und geht sowohl auf betroffene Rechtsgebiete als auch auf kommunale Zuständigkeiten ein. Anhand konkreter Praxisfälle wird aufgezeigt, welche rechtlichen Handlungsspielräume Kommunen bereits heute nutzen können und wie Klimaresilienz frühzeitig in laufende Projekte eingebracht werden kann. In diesem Zuge wird unter anderem das Berücksichtigungsgebot des Klimaanpassungsgesetz (KAnG) in Verbindung mit dem Klimagesetz Baden-Württemberg aufgegriffen, geeignete Instrumente für die Schaffung von Grünflächen und deren konkreten Anwendungsfälle aufgezeigt sowie Zuständigkeits- und Finanzierungsfragen behandelt.
Nach der Veranstaltung kennen die Teilnehmenden die wesentlichen rechtlichen Spielräume für Begrünung, Entsiegelung und klimaresiliente Straßenräume. Sie gewinnen zusätzlich mehr Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Fragestellungen und lernen, wie bestehende Baustellen und Projekte gezielt als Möglichkeitsfenster für Klimaresilienz genutzt werden können.
Zielgruppen: Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende in Städten, Gemeinden und Landkreisen in den Bereichen Mobilität und Klimaschutz.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch!
Ihr Team vom Kompetenznetz Klima Mobil

