ParkPAD: Konsenstreffen in Baden-Baden und Kehl erfolgreich durchgeführt

Parkraummanagement leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das ParkPAD-Verfahren soll Kommunen helfen, ihre Parkraumpolitik strategisch und klimaschutzorientiert auszurichten. Aktuell wird das Verfahren in drei Kommunen in Baden-Württemberg eingesetzt. Dazu gehören die Städte Baden-Baden und Kehl in welchen im April die jeweiligen Konsenstreffen stattgefunden haben.

In beiden Kommunen fanden unter Leitung der Fachgruppe Parken und Klimaschutz des Kompetenznetz Klima Mobil die Konsenstreffen mit den jeweiligen Auditgruppen statt. Diese umfassten neben Vertreter:innen der Fachämter wie z. B., Stadtplanung, Tiefbau oder der Straßenverkehrsbehörde weitere Beteiligte wie Behindertenbeauftragte oder Vertreter:innen des ÖPNV sowie u.a. Interessensvertreter aus Wirtschaft, Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus. In konstruktiver Atmosphäre wurden die jeweiligen Sichtweisen und Betroffenheiten ausgetauscht, um darauf basierend lokal passende Lösungen herausarbeiten zu können. Weiterhin schafft das Verfahren das notwendige Vertrauen der Beteiligten, um im weiteren Verlauf über das ParkPAD hinaus eine Basis für eine Zusammenarbeit zu schaffen. Nach den Konsenstreffen ist jeweils ein Aktionstreffen terminiert, in dem Maßnahmenvorschläge diskutiert und dann in einem Aktionsplan zusammengefasst werden, um konkrete Maßnahmen für das weitere Vorgehen festzulegen

Das ParkPAD ist ein partizipatives Auditverfahren, das Kommunen hilft, das eigene Parkraummanagement zu evaluieren, als strategisches Mittel einzusetzen und im Kontext des Klimaschutz in die städtische Mobilitätsplanung einfließen zu lassen. In der Adaptionsphase wird das Verfahren in Baden-Württemberg in drei Kommunen angewendet, um hier Erfahrungen zu sammeln und notwendige Verbesserungspotenzial zu ermitteln. Das Verfahren soll dann Kommunen in Baden-Württemberg angeboten werden, um Parkraummanagement klimafreundlich auszurichten.

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