Schorndorf: "Runder Tisch- Aktiv zur Schule" fördert sichere Schulwege

Der Schulweg ist für viele Kinder eine Herausforderung. Fehlende Beleuchtung, unübersichtliche Straßenführungen oder riskante Querungsstellen können zu Unsicherheiten führen. In Schorndorf setzt man deshalb auf einen neuen Ansatz: Mit dem Projekt “Runder Tisch- Aktiv zur Schule” wurde eine Plattform geschaffen, auf der sich Stadtverwaltung und Schulen gemeinsam für sichere Schulwege engagieren.

Good Practice beispiel Schorndorf
Foto: Stadt Schorndorf

Besonderheiten

  • Gemeinsame Verantwortung: Der “Runde Tisch” bringt seit 2022 Vertreter:innen der Stadtverwaltung, darunter Fachbereiche für Verkehr, Bildung, Infrastruktur sowie Klimaschutz und Mobilität mit Schulleitungen, Eltern, Schulsozialarbeiter:innen und Schüler:innen zusammen.
  • Nachhaltige Umsetzung: In den ein- bis zweimal jährlich stattfindenden Sitzungen werden Problemstellen identifiziert und Lösungsansätze erarbeitet. Die Stadtverwaltung nutzt die Zeit zwischen den Sitzungen, um die Vorschläge schrittweise umzusetzen. Der Fortschritt wird in jeder Sitzung vorgestellt, wodurch eine kontinuierliche Verbesserung gewährleistet wird.
  • Maßnahmen für mehr Sicherheit: Bereits zahlreiche Verbesserungen konnten durch das Projekt realisiert werden, wie beispielsweise den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle am Schulzentrum Grauhalde.

Worum geht es in dem Projekt?

Kinder sind im Straßenverkehr besonders schutzbedürftig. Ihre Wahrnehmung von Geschwindigkeiten und Entfernungen ist noch nicht vollständig entwickelt, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Der “Runde Tisch- Aktiv zur Schule” sorgt dafür, dass Gefahrenstellen systematisch erfasst und gezielt beseitigt werden. Dabei steht der direkte Austausch mit den Betroffenen im Mittelpunkt.

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Das zentrale Anliegen des “Runden Tischs” ist die nachhaltige Erhöhung der Schulwegsicherheit. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Stadtverwaltung gelingt es, Infrastrukturen zu optimieren und Unfallrisiken zu reduzieren. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Schüler:innen, sondern auch ihr Vertrauen in die eigene Mobilität.

Mit diesem partizipativen Ansatz setzt Schorndorf ein Zeichen für mehr Sicherheit und Eigenständigkeit im Schulverkehr- ein Modell, das Signalwirkung über Stadtgrenzen hinaus haben könnte.

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