Jahresnetzwerktreffen

Auch diesmal setzen wir auf das Format des BarCamps – damit steht unser Treffen ganz im Zeichen des Erfahrungsaustauschs, der kollegialen Beratung und der Vernetzung. Bringen Sie Ihre Fragestellungen und guten Beispiele zum Klimaschutz im Verkehr ein und profitieren Sie von den Erfahrungen Ihrer Kolleginnen und Kollegen aus den Kommunalverwaltungen.   

Unser nächstes Jahresnetzwerktreffen findet am Mittwoch, dem 17. Juli 2024, im Literaturhaus Stuttgart statt. 

Hier finden Sie die Agenda für unseren Tag des Erfahrungsaustauschs, der Vernetzung und des Miteinanders

Fragen und Antworten rund um das BarCamp-Format

Im Gegensatz zu einer klassischen Konferenz gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein BarCamp selbst. Es gibt also kein vorgegebenes Programm, sondern jeder kann sich mit einem Sessionvorschlag einbringen – und das Publikum entscheidet, ob das Thema angenommen wird.  

Das BarCamp-Format entstand 2005 in Kalifornien als Gegenbewegung zu Veranstaltungen, die nur für geladene Gäste und mit feststehendem Programm angelegt waren. Das Format kam schnell auch nach Deutschland, wo seitdem etwa 60 bis 80 BarCamps/Themen-BarCamps pro Jahr stattfinden. 

Der Ausdruck BarCamp hat übrigens nichts mit einer Bar und Cocktails zu tun. Der Ausdruck „Bar“ bezeichnet einen Platzhalter in der Informatik. „Camp“ kommt tatsächlich von „Camping“, weil man sich bei einem „BarCamp“ zum Austausch und zur Übernachtung traf. Manchmal wird analog zum „BarCamp“ auch der Begriff „Unkonferenz“ verwendet. 

  • Das Programm wird von und mit den Teilnehmern jeweils gemeinsam morgens geplant – statt wie sonst Wochen und Monate im Voraus von den Veranstaltern.  
  • In der Regel gibt es eine Vorstellungsrunde, bei der sich jeder kurz mit Namen und drei Schlagworten („Hashtags“) vorstellt.  
  • Es gilt die zentrale Idee, dass ein BarCamp keine Zuschauer, sondern nur Teilnehmer kennt. Alle Teilnehmer sind eingeladen, sich selbst mit Sessionvorschlägen, Ideen, Fragen und Diskussionsbeiträgen einzubringen.  
  • Insgesamt geht es um eine Kommunikation auf Augenhöhe – bei vielen BarCamps (und natürlich auch bei unserem) gilt daher das (temporäre) Du. 

Zu Beginn des BarCamps gibt es eine Begrüßungs- und Vorstellungsrunde. Danach reichen Sie Ihre Vorschläge für Ihre „Sessions“ ein. Anhand des Votums der Teilnehmenden werden dann die Sessions ausgewählt. Und dann geht es auch schon los… 

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Jeder Austausch, der sich in einer Stunde realisieren lässt, könnte ein Vorschlag sein. Auch das Format können Sie frei wählen: Vortrag – mit und ohne Fragerunde, Kurz-Workshop, Diskussionsrunde, Vorstellung einer Methode mit gleichzeitigem Ausprobieren.  

Sie können auch eine Frage stellen und um Input von anderen bitten. Eine solche Frage könnte zum Beispiel sein: „Wir haben folgende Herausforderung – kennt ihr die auch?“ oder auch „Wie haltet ihr es mit der Kommunikation – habt ihr Tipps für mich?“  

Wenn Sie einen Fachvortrag halten möchten, bringen Sie Ihre Präsentation mit, Rechner und Beamer finden Sie vor Ort. Für alle anderen Formate finden Sie Flipchart, Moderationswände, Papier, Stifte. Bei besonderen Anforderungen – zum Beispiel, wenn Sie eine Design-Thinking-Session vorschlagen möchten – sprechen Sie bitte vorher mit dem BarCamp-Team. 

Welche Methode Sie bei Ihrer Session anwenden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Meine Empfehlung: Überraschen oder überzeugen Sie die Sessionteilnehmer! Eine Präsentation mit Praxisbeispielen – besser kurz als zu lang – kommt meist besser an als betreutes Lesen mit PowerPoint. Stellen Sie neue Methoden oder Ideen vor, auch wenn diese noch nicht perfekt sind – eine meiner lustigsten Sessions kam aus der Scrum-Welt und hatte mit einem Ball und Führungsaufgaben zu tun! Wenn Sie eine Fragerunde planen: Überlegen Sie sich eine Struktur mit Einstieg, Arbeitsphase und Abschluss. Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gern ans Team! 

Offenheit, gute Laune, Sessionideen und Lust, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen und Institutionen auszutauschen, zu diskutieren, neu zu denken und Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen.  

Was auch noch hilft: Smartphone – Ladekabel, Extra-Akku, Tablet oder Laptop, Adapter für Beamer-Anschlüsse, Dateien für Präsentationen zur Sicherheit auf einem USB-Stick oder in der Cloud. 

Grundsätzlich wichtig ist, dass es bei einem BarCamp um einen offenen, vertrauensvollen und kreativen Austausch geht, der von Wertschätzung und Respekt getragen wird. Außerdem haben sich ein paar Elemente herauskristallisiert, die sich bei vielen BarCamps wiederholen: Sessions dauern 45 Minuten, gefolgt von 15 Minuten Pause. Dabei gibt es zeitgleich so viele Sessions, wie es Sessionräume gibt.  

Alles an einem BarCamp ist freiwillig: Wer eine Session doch nicht so spannend findet wie gedacht, kann jederzeit gehen und in eine andere Session wechseln – oder auch mal eine Runde aussetzen.  

Ein BarCamp – und damit auch unseres – lebt vom Mitmachen: Also teilen Sie Ihre Erfahrungen und laden Sie andere zum Mitmachen ein.  

Bringen Sie sich ein, wo Sie möchten! Schlagen Sie eine Session vor, unterstützen Sie Sessiongeber mit einer Moderation oder als Zeitnehmer (die 45 Minuten vergehen oft wie im Flug!). Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung mit den anderen, zeigen Sie Vorgehensweisen aus Ihrem Arbeitsalltag, diskutieren Sie Best-Practice-Beispiele.  

Es können alle  Themen rund um das Thema Klimaschutz im Verkehr eingebracht werden. Für großes Interesse sorgten im letzten Jahr beispielsweise die Themen Mit Kommunikation zur Transformation, Wie nehme ich die Politik in schwierigen Zeiten mit? oder Chancen und Risiken von Verkehrsexperimenten.  

Haben Sie weitere Fragen? Bitte melden Sie sich bei uns.

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