Infothek – Literatur

Eigenpublikationen des Kompetenznetzes Klima Mobil sowie relevante Publikationen Dritter zu hochwirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr finden Sie untenstehend aufgelistet. Die Publikationen sind den drei Handlungsfeldern des Kompetenznetzes Klima Mobil zugeordnet.

Haben Sie auch eine Publikation im Bereich hochwirksame Maßnahmen im Klimaschutz im Verkehr, die Sie hier aufgelistet sehen wollen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter klimamobil@nvbw.de.

Handlungsfeld 1 – Parkraummanagement & Umnutzung Parkraum

  • Parkraummanagement lohnt sich! Leitfaden für Kommunikation und Verwaltungspraxis – Agora Verkehrswende (2019)
    • In vielen Städten ist Parken eines der umstrittensten Themen der Verkehrspolitik. Immer mehr Einwohner und Autos lassen den Platz knapp werden. Zusätzlicher Wirtschaftsverkehr verschärft das Problem. Handlungsbedarf ergibt sich auch aus den nicht erreichten Klimaschutzzielen und Vorgaben zur Luftreinhaltung, die in vielen Städten die bisherigen autoorientierten Prioritäten der Verkehrspolitik in Frage stellen. Ein generelles Umsteuern ist notwendig. Die Reduktion und Bewirtschaftung von Parkraum ist ein zentraler Hebel, um städtische Verkehrsprobleme zu entschärfen. Ein Leitfaden gibt Auskunft über den richtigen Umgang mit Widerständen bei der Umsetzung. So werden gängige Einwände gegen das Parkraummanagement entkräftet als auch Hinweise für die Planung, Umsetzung und Kommunikation von Vorhaben zur Verknappung und Bepreisung von Parkraum gegeben.
  • Parkraumbewirtschaftung: Nutzen und Effekte – Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg (2016)
    • Private Autos werden im Durchschnitt nur eine Stunde pro Tag benutzt und stehen die meiste Zeit auf privaten oder öffentlichen Parkflächen. Insbesondere in den Innenstädten, in denen Parkraum ein knappes Gut ist, kommt es zu vielen Konflikten. Die Parkraumbewirtschaftung als Teil des Parkraummanagements hat sich deshalb seit den 1980er-Jahren in den meisten Großstädten – wenn auch in unterschiedlichem Umfang – als eine wichtige Maßnahme der Verkehrslenkung durchgesetzt. Mit der vorliegenden Broschüre sollen lokale Akteure, insbesondere aus Verwaltung und Kommunalpolitik, dabei unterstützt werden, Parkraumbewirtschaftung umzusetzen. Die Publikation liefert das nötige Wissen und überzeugende Argumente.
  • Hinweispapier Ruhender Verkehr – Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württembergs (2020)
    • Vor dem Hintergrund des zunehmenden Autoverkehrs und Stellplatzbedarfs in Innenstädten und Ortszentren und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg aktuell die Broschüre – Hinweispapier zum ruhenden Verkehr – veröffentlicht. Zielgruppe dieser Broschüre sind in erster Linie Straßenverkehrsbehörden, Bußgeldbehörden und Kommunen, aber natürlich auch alle anderen interessierten Akteure (z.B. Verbände, Vereine) und BürgerInnen. Das Hinweispapier zeigt im Rahmen der derzeitigen Rechtslage bestehende Handlungsspielräume und Instrumente für mehr Lebens- und Umweltqualität, für eine gerechtere Flächenverteilung, für weniger Parksuchverkehr und für eine verbesserte Verkehrssicherheit in den Innenstädten und Ortszentren auf.

 

Handlungsfeld 2 – Verkehrsberuhigung & Straßenraumgestaltung

  • Straßen und Plätze neu denken – Umweltbundesamt (2017)
    • Die Gestaltung der Straßen und Plätze hat einen großen Einfluss auf die Umwelt- und Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Sie wirkt auf die Art der Nutzung und Mobilität ein sowie auf die Vielfalt der Aktivitäten im öffentlichen Raum.  Viele Kommunen möchten die Attraktivität ihrer Straßenräume erhöhen. Die Broschüre stellt viele gute Praxisbeispiele als Anregung vor.
  • Ortsdurchfahrten gestalten: Hinweise zur Gestaltung von Ortsdurchfahrten in Dörfern und kleineren Städten – Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg (2016)
    • Eine große Anzahl der baden-württembergischen Ortsdurchfahrten führt durch Dörfer und kleine Städte. Sie erschließen die Kommune und sind Wohnstraße, Einkaufsstraße, dienen dem  Aufenthalt und sind somit Lebensraum. Die Verkehrs- und Raumplanung muss den Straßenraum deshalb bürgerfreundlich, lebenswert und zugleich sicher gestalten. Die Broschüre hat insbesondere die Neugestaltung von dörflich geprägten Ortsdurchfahrten mit schwachen bis mittleren Verkehrsbelastungen im Blick. Mit ihr sollen das planerische Instrumentarium, die vielfältigen  Richtlinien, Empfehlungen und Anregungen für eine integrierte Straßenraumgestaltung aufgezeigt und anhand Praxisbeispielen erläutert werden.

 

Handlungsfeld 3 – Bevorrechtigung umweltfreundlicher Verkehre

  • Kosteneffizienz durch Mobilitätsmanagement: Handbuch für die kommunale Praxis – Zukunftsnetz Mobilität NRW (2016)
    • Ein systematisch betriebenes kommunales Mobilitätsmanagement führt zu einer
      effizienten Ressourcen- und Mittelverwendung sowohl für den Nutzer als auch für die kommunalen Haushalte. Bei der Betrachtung ist ausschlaggebend, dass der Unterschied zwischen Verkehr und Mobilität beachtet wird. Mobilität bedeutet nicht Verkehr von A nach B. Sie ist zu definieren als Erreichbarkeit von Orten. Mit den vorliegenden Erkenntnissen über Kosten- und Nutzeneffekte der Verkehrsträger ist es nun möglich, die Einsparpotenziale des Mobilitätsmanagements anhand konkreter Maßnahmen zu bestimmen
  • CarSharing-Stellplätze in den öffentlichen Straßenraum bringen: Leitfaden zur Umsetzung der im Carsharing-Gesetz vorgesehenen CarSharing-Förderung – Bundesverband CarSharing (2019)
    • Den Schwerpunkt des Leitfadens bildet die Umsetzung der Sondernutzung für unternehmensspezifisch zugeordnete CarSharing-Stellplätze. Die Autoren geben zahlreiche Hinweise, wie das Verfahren zur Zuteilung dieser Flächen auf kommunaler Ebene zugleich rechtssicher und möglichst einfach eingerichtet werden kann. Der Leitfaden wird zurzeit um ein Kapitel zu den Neuregelungen für CarSharing in der am 28. April 2020 in Kraft getretenen neuen StVO ergänzt.

 

Empfehlungen, Hinweise und Richtlinien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)

Die FGSV publiziert zu verschiedenen hochwirksamen Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr.

Eine Auswahl besonders relevanter, kostenpflichtiger FSGV-Publikationen zur Umsetzung hochwirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr, finden Sie untenstehend. Die Inhaltsangeben sind frei verfügbar:

 

Neue Perspektiven und Einblicke gewünscht? – Weitere lesenswerte Publikationen

  • Was kommt nach der Einkaufsstraße?“ Difu-Wissenschaftlerin Sandra Wagner-Endres erforscht die Infrastruktur und Wirtschaft von Städten. Mit dem Magazin brand eins hat sie über die Rückkehr von Handwerk und Produktion als Schlüssel zur multifunktionalen Stadt der Zukunft gesprochen.
  • Das Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg hat im November das Hinweispapier Ruhender Verkehr Die durch den ruhenden Verkehr verursachten Problematiken nehmen zu, genauso wie der Stellplatzbedarf. Fahrzeuge sind höher, breiter, länger und insgesamt größer geworden und zugeparkte Straßen prägen zu oft das heutige innerörtliche Bild. Das Hinweispapier soll Kommunen sowie Straßenverkehrs- und Bußgeldbehörden beim Umgang mit dem ruhenden Verkehr unterstützen. Es zeigt im Rahmen der derzeitigen Rechtslage bestehende Handlungsspielräume und Instrumente für mehr Lebens- und Umweltqualität, für eine gerechtere Flächenverteilung, für weniger Parksuchverkehr und für eine verbesserte Verkehrssicherheit in den Innenstädten und Ortszentren auf.
  • Der Think-Tank Agora Verkehrswende, Mitglied in unserem Expertenbeirat, hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt die umfassendste Datengrundlage im Verkehrssektor – die Studien „Mobilität in Deutschland“ der vergangenen Jahre – neu bewertet und kommt zu erschreckenden Ergebnissen: Deutschland kommt seit 2002 nicht voran mit der Mobilitätswende. Die Auto-Dominanz überlagert kleine Fortschritte in großen Städten, jüngeren Generationen und beim Radverkehr. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, ist in der Publikation „Baustellen der Mobilitätswende – Wie sich die Menschen in Deutschland fortbewegen und was das für die Verkehrspolitik bedeutet“ nachzulesen.

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