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Aktuelles

Good-Practice Rottweil: Vom Straßen- zum Stadtraum – die neue Ortsmitte


Good-Practice Rottweil: Verkehrsberuhigung der Ortsmitte (L423)

Unsere Modellkommune ist nicht erst seit diesem Jahr aktiv im Klimaschutz im Verkehr. Bereits 2009 hat man dort im Rahmen eines großangelegten und vom Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg genehmigten Verkehrsversuchs zur Untersuchung der Einsatzbereiche und Einsatzgrenzen von Straßenraumgestaltungen gemeinsam genutzter Verkehrsräume die Ortsmitte verkehrsberuhigt und die Flächen zu Gunsten nachhaltiger Verkehrsmittel umverteilt. Das Besonders: es handelt sich bei der umgestalteten Straße um eine Landesstraße mit sehr hohen Verkehrsbelastungen. Zentral für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahme war die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung Rottweil, der oberen Straßenverkehrsbehörde und dem Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg.

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Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2022“ startet im Januar


Seit 2009 loben das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik jährlich den Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ aus. Auch dieses Jahr werden wieder Kommunen gesucht, welche bereits erfolgreich realisierte Klimaschutzprojekte umgesetzt haben. Die Bewerbungsfrist ist der 31. März 2022.

Gezielt suchen die Organisatoren des Wettbewerbs auch in Kategorie 2 des Wettbewerbs nach Projekten aus dem Bereich der nachhaltigen Mobilität. Neu dieses Jahr ist Kategorie 3 – klimafreundliche Verwaltung. Insgesamt werden zehn Gewinner mit jeweils 25.000 € prämiert. Die Chancen stehen gar nicht schlecht! Möchten Sie sehen, welche Projekte in der Vergangenheit gewonnen haben?

 

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Mehr Klimaschutz und Lebensqualität – Ein Blick über den Tellerrand


Stadtweit Tempo 30 in der Gemeinde Pettstadt (Bayern) & Kiezblocks in Berlin

Pettstadt: Wohingegen die „Städteinitiative Tempo 30“ noch fordert, den kommunalen Handlungsspielraum zu erweitern und es Städten zu ermöglichen, stadtweit Tempo 30 anzuordnen, ist man auf dem Land schon weiter. Und macht. Die Gemeinde Pettstadt (ca. 2.000 Einwohnende) hat im Oktober beschlossen, gemeindeweit eine Tempo 30 Zone einzurichten. Dies ist möglich, da durch den Kernort keine überörtlichen Straßen verlaufen. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen unteren Straßenverkehrsbehörde – dem Landratsamt Bamberg – wurde dieses neue Verkehrskonzept aufbereitet. Großer Vorteil: 126 durch das neue Konzept unnötig gewordene Schilder konnten durch den Baubetriebshof abgebaut werden. Mehr Infos zu diesem innovativen Ansatz finden Sie auch auf der Webseite der Gemeinde Pettstadt.

Berlin: Im Sommer dieses Jahres wurden unter anderem bereits die Einrichtung von drei sogenannter „Kiezblocks“ in Berlin-Neukölln sowie von 12 Kiezblocks in Berlin-Mitte von den Bezirksversammlungen beschlossen.

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Förderung von Personalkosten zur Nachhaltigen Mobilität in Städten und Landkreisen


Das Land fördert Personalkosten zur Nachhaltigen Mobilität in Städten und Landkreisen. Angesprochen sind kommunale Körperschaften, die über eine untere Verkehrsbehörde verfügen. Auch gefördert werden Beratungsagenturen in privater Rechtsform sowie kommunale Unternehmen und Einheiten wie bspw. Stadtwerke, Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und kreisangehörige Kommunen. Mehr Infos auf der Webseite der KEA-BW unter Personalkosten zur Nachhaltigen Mobilität in Städten und Landkreisen (kea-bw.de).


RadIdee gesucht – Kreativwettbewerb der RadKULTUR


Die Initiative RadKULTUR des Landes Baden-Württemberg sucht noch bis zum 31. Oktober 2021 Ideen für mehr Radverkehr im Alltag. Wie kann durch Kommunikation und kreative Aktionen Begeisterung für das Fahrrad als klimafreundliches und gesundheitsförderndes Verkehrsmittel entfacht werden? Das ist die Leitfrage des Wettbewerbs, mit dem das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen dazu aufruft, ihre Ideen einzureichen.

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Land fördert Kommunen bei Datenerschließung und -verwendung


Daten zu Angeboten des Fahrzeug-Sharings und zum verfügbaren Parkraum sind eine wichtige Ressource für klimafreundliche Verkehrssteuerung. Eine neue Förderlinie des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg zur Erschließung kommunaler Mobilitätsdaten richtet sich an Gemeinden, Städte sowie Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg und deren kommunale Unternehmen. Gefördert werden Sachaufwendungen, die für die Erschließung und Nutzung von Mobilitätsdaten – insbesondere im Bereich Sharing und Parkraum, anfallen. Hierzu zählen insbesondere Kosten zur Beschaffung von Datensätzen aber auch von Software, Hardware, Dienstleistungen von Drittanbietern sowie Entwicklungskosten zur Nutzung der gewonnenen Daten.

Anträge können bis zum 31.10.2021 für die erste Förderrunde eingereicht werden. Die Förderquote beträgt 50 %, der maximale Förderbetrag liegt projektabhängig bei  150.000 Euro. Weitere Informationen und die detaillierten Fördergrundsätze können auf der Webseite des Verkehrsministeriums abgerufen werden.


Good-Practice Lahr: Vom Parkplatz zum Herzen der Innenstadt


Lahr ist Teil unserer Mitgliedsregion Ortenau und hat schon Anfang der 2000er-Jahre damit begonnen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Stadt- und Verkehrsplanung zu integrieren. Die sichtbaren Erfolge: Mehr Platz, Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und den Quartieren. Heute möchten wir Ihnen das Good-Practice der Umgestaltung des Lahrer Schlossplatzes vorstellen.

Umgestaltung zentraler Schlossplatz

  • Baubeginn: Januar 2000
  • Bauabschluss: Juni 2001
  • Kosten: gesamt ca. 550.000 €, Kosten durch Stadt Lahr komplett übernommen
  • Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer, „Mittendrin ist Leben“ des Landes BW

Ziel: Historische Bedeutung des Schlossplatzes als Ort des sozialen Miteinanders hervorheben durch Schaffung von Aufenthaltsqualität.

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Termine – Empfehlungen


Digitale Veranstaltung „Straßen aufwerten – Neue Ansätze der Parkraumpolitik“

Am 4. Oktober 2021, von 10:00 – 15:30 Uhr veranstalten das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg zusammen mit dem Städtetag Baden-Württemberg eine digitale Veranstaltung zum Thema zukunftsgerichtete Parkraumpolitik.

Für die Verkehrswende ist die Aufwertung und gerechtere Verteilung des begrenzten Straßenraums ein wesentlicher Baustein. Eine darauf hinwirkende Maßnahme ist u.a. die am 6. Juli 2021 vom Landeskabinett verabschiedete Parkgebührenverordnung. Diese und weitere Maßnahmen sowie die Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Parkraummanagement“ des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW werden thematisiert. Die Veranstaltung setzt sich aus einem politischen Vormittag und einem praxisorientierten Nachmittag zusammen und stellt gute Beispiele einer zukunftsorientierten Parkraumpolitik aus den Kommunen, der Wirtschaft und der Forschung vor. Das Kompetenznetz Klima Mobil ist mit zwei Inputs vertreten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Details zum Programm und inhaltlichen Details sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

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Temporärer Verkehrsversuch in Althengstett


In der Modellkommune Althengstett begann das neue Schuljahr mit einem Verkehrsversuch. Vom 13. – 27. September 2021 wurde die Schulstraße zum Versuchsfeld für nachhaltige Mobilität. Der Durchgangsverkehr wurde ausgeschlossen, um die Verkehrssituation zu entspannen. Das ist auch notwendig, denn durch Hol- und Bringverkehr der Eltern, sogenannte Elterntaxis, entstehen oft gefährliche Situationen für Kinder, die zu Fuß oder mit den Rad kommen. Auch die Schulbusse werden durch unberechtigtes Parken behindert.

Während des Versuches wurde die Straße durch die Schülerinnen und Schüler vielfältig genutzt. Davon überzeugte sich auch Verkehrsminister Winfried Hermann bei einem Besuch am 20.09.2021. Dabei tauchte er nicht nur in das lebendige Treiben der Kinder auf der Straße ein, er informierte sich auch über die weiteren Vorhaben der Gemeinde Althengstett beim Klimaschutz im Verkehr. Der Bürgermeister Dr. Clemens Götz sagte, „Durch dieses Experiment wird Undenkbares denkbar.“. Dabei geht es in Althengstett neben der Sicherheit für Schulkinder auch um eine gesamthafte Verlagerung des Verkehrs auf klimafreundliche Alternativen: die Anbindung an den Bahnhof der Hermann-Hesse-Bahn, Verbesserungen des Fuß- und Radverkehrs und allgemeine Verkehrsberuhigung, um den öffentlichen Raum wieder als Raum für Begegnung zu machen.

Eine anschaulichen Eindruck vermittelt Ihnen die untenstehende Bildergalerie.

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Mehr Klimaschutz und Lebensqualität – Ein Blick über den Tellerrand


Zürich: In dicht besiedelten Gebieten steigt das Bedürfnis nach Orten für Aufenthalt und Begegnung. Mit dem Projekt «Brings uf d’Strass!» gestaltete das Tiefbauamt der Stadt Zürich die Fritschistrasse sowie Abschnitte der Rotwand- und Konradstrasse so um, dass die Bevölkerung «ihre» Strasse während der Sommerferien 2021 vielfältig nutzen und erleben konnte. Na wenn das nicht zur Nachahmung einlädt?! Tolle Videoimpressionen – inklusive vorher/nachher Bilder – des Projektes finden Sie in einem ca. 5 Minuten Video des Tiefbauamtes. Mehr Infos zu diesem saisonalen und temporären Experimentierraum finden Sie auch auf der Webseite der Stadt Zürich.

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