Hier erfahren Sie alles Rund um das Kompetenznetz, unsere Partner und zu relevanten Themen aus Verkehr und Klimaschutz.

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Aktuelles

Good-Practice Lahr: Vom Parkplatz zum Herzen der Innenstadt


Lahr ist Teil unserer Mitgliedsregion Ortenau und hat schon Anfang der 2000er-Jahre damit begonnen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Stadt- und Verkehrsplanung zu integrieren. Die sichtbaren Erfolge: Mehr Platz, Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und den Quartieren. Heute möchten wir Ihnen das Good-Practice der Umgestaltung des Lahrer Schlossplatzes vorstellen.

Umgestaltung zentraler Schlossplatz

  • Baubeginn: Januar 2000
  • Bauabschluss: Juni 2001
  • Kosten: gesamt ca. 550.000 €, Kosten durch Stadt Lahr komplett übernommen
  • Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer, „Mittendrin ist Leben“ des Landes BW

Ziel: Historische Bedeutung des Schlossplatzes als Ort des sozialen Miteinanders hervorheben durch Schaffung von Aufenthaltsqualität.

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Termine – Empfehlungen


Digitale Veranstaltung „Straßen aufwerten – Neue Ansätze der Parkraumpolitik“

Am 4. Oktober 2021, von 10:00 – 15:30 Uhr veranstalten das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg zusammen mit dem Städtetag Baden-Württemberg eine digitale Veranstaltung zum Thema zukunftsgerichtete Parkraumpolitik.

Für die Verkehrswende ist die Aufwertung und gerechtere Verteilung des begrenzten Straßenraums ein wesentlicher Baustein. Eine darauf hinwirkende Maßnahme ist u.a. die am 6. Juli 2021 vom Landeskabinett verabschiedete Parkgebührenverordnung. Diese und weitere Maßnahmen sowie die Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Parkraummanagement“ des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW werden thematisiert. Die Veranstaltung setzt sich aus einem politischen Vormittag und einem praxisorientierten Nachmittag zusammen und stellt gute Beispiele einer zukunftsorientierten Parkraumpolitik aus den Kommunen, der Wirtschaft und der Forschung vor. Das Kompetenznetz Klima Mobil ist mit zwei Inputs vertreten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Details zum Programm und inhaltlichen Details sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

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Temporärer Verkehrsversuch in Althengstett


In der Modellkommune Althengstett begann das neue Schuljahr mit einem Verkehrsversuch. Vom 13. – 27. September 2021 wurde die Schulstraße zum Versuchsfeld für nachhaltige Mobilität. Der Durchgangsverkehr wurde ausgeschlossen, um die Verkehrssituation zu entspannen. Das ist auch notwendig, denn durch Hol- und Bringverkehr der Eltern, sogenannte Elterntaxis, entstehen oft gefährliche Situationen für Kinder, die zu Fuß oder mit den Rad kommen. Auch die Schulbusse werden durch unberechtigtes Parken behindert.

Während des Versuches wurde die Straße durch die Schülerinnen und Schüler vielfältig genutzt. Davon überzeugte sich auch Verkehrsminister Winfried Hermann bei einem Besuch am 20.09.2021. Dabei tauchte er nicht nur in das lebendige Treiben der Kinder auf der Straße ein, er informierte sich auch über die weiteren Vorhaben der Gemeinde Althengstett beim Klimaschutz im Verkehr. Der Bürgermeister Dr. Clemens Götz sagte, „Durch dieses Experiment wird Undenkbares denkbar.“. Dabei geht es in Althengstett neben der Sicherheit für Schulkinder auch um eine gesamthafte Verlagerung des Verkehrs auf klimafreundliche Alternativen: die Anbindung an den Bahnhof der Hermann-Hesse-Bahn, Verbesserungen des Fuß- und Radverkehrs und allgemeine Verkehrsberuhigung, um den öffentlichen Raum wieder als Raum für Begegnung zu machen.

Eine anschaulichen Eindruck vermittelt Ihnen die untenstehende Bildergalerie.

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Mehr Klimaschutz und Lebensqualität – Ein Blick über den Tellerrand


Zürich: In dicht besiedelten Gebieten steigt das Bedürfnis nach Orten für Aufenthalt und Begegnung. Mit dem Projekt «Brings uf d’Strass!» gestaltete das Tiefbauamt der Stadt Zürich die Fritschistrasse sowie Abschnitte der Rotwand- und Konradstrasse so um, dass die Bevölkerung «ihre» Strasse während der Sommerferien 2021 vielfältig nutzen und erleben konnte. Na wenn das nicht zur Nachahmung einlädt?! Tolle Videoimpressionen – inklusive vorher/nachher Bilder – des Projektes finden Sie in einem ca. 5 Minuten Video des Tiefbauamtes. Mehr Infos zu diesem saisonalen und temporären Experimentierraum finden Sie auch auf der Webseite der Stadt Zürich.

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Save-the-Dates: Veranstaltungen Kompetenznetz 2021


Für das letzte Quartal des Jahres 2021 organisieren wir noch einige Veranstaltungen für unsere Netzwerkkommunen (AGs und Workshops) sowie für alle interessierten Kommunen (Infoveranstaltungen).

Untenstehend finden Sie bereits heute die Save-the-Dates für unsere Eigenveranstaltungen bis einschließlich Mai 2022. Merken Sie sich die für Sie interessanten Veranstaltungen gerne in Ihrem Kalender vor. Detaillierte Einladungen erfolgen zeitnah vor den Veranstaltungstagen.

P.S. Fall Sie Netzwerkkommune sind und sich noch nicht für Arbeitsgruppen angemeldet haben, können Sie dies gerne mit einer einfachen Nachricht an klimamobil@nvbw.de nachholen. Auch nehmen wir Wünsche für spezifische Schwerpunktthemen der Veranstaltungen gerne entgegen.

Veranstaltungen Save-the-Dates 2021

  • 13.10.2021, 10-12 Uhr, AG Mobilitätsstationen
  • 20.10.2021, 10-12 Uhr, AG Landkreise…
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Landesförderung u.a. für Pop-Up Stores und Innenstadtveranstaltungen


Innenstädte befinden sich im Wandel und müssen sich krisenfest und zukunftsfähig aufstellen, um aus der Corona-Pandemie gestärkt hervorzugehen. Es gilt, Aufenthalts- und Lebensqualität zurück in die Innenstädte zu bringen, wo nicht mehr das Auto sondern der Mensch wieder das Maß der Dinge ist. Um den stationären Einzelhandel bei der Digitalisierung zu unterstützen, Mobilität nachhaltig zu gestalten und eine Nutzungsmischung zu forcieren, hat das Wirtschaftsministerium ein breit gefächertes Sofortprogramm für Einzelhandel und Innenstädte gestartet. Damit schafft das Land ein niederschwelliges Angebot, um kurzfristig belebende Impulse für Kommunen und Einzelhandel zu setzen. Insgesamt stehen fünf Millionen Euro bereit.

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Flyerbox zum LGVFG veröffentlicht


Mit der Förderung durch das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) unterstützt das Land BW die Landkreise, Städte und Gemeinden sowie Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung ihrer Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen. Die Fördermöglichkeiten tragen zur Verkehrswende bei und treiben die klima-, menschen- und umweltfreundliche Mobilität voran. Gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg hat die NVBW eine Flyerbox zu den Fördertatbeständen des LGVFG entwickelt. Alle Flyer sind mittlerweile online gestellt worden. Alle Kommunen sowie die Regierungspräsidien haben darüber hinaus auch eine gedruckte Flyerbox per Post erhalten (fragen Sie gerne bei Ihrer kommunalen Poststelle nach, falls die Flyerbox Sie nicht postalisch erreicht haben sollte).

Zu allen Flyern der LGVFG-Flyerbox:

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Neue Perspektiven und Einblicke gewünscht? – Lesenswerte Publikationen


  • Der Verkehrssektor leistet bislang auf Landesebene keine nennenswerte Beiträge zum Klimaschutz. Zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes Baden-Württemberg sind neue Instrumente und Weiterentwicklungen bekannter Maßnahmen dringend notwendig. Das Gutachten „Rechtliche Handlungsmöglichkeiten für das Land Baden-Württemberg für Klimaschutz im Verkehrssektor“ zeigt organisatorische und rechtliche Stellschrauben zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor auf und analysiert u.a. die Einrichtung klimaneutraler Zonen, die Einführung einer Lkw-Maut im Land sowie Zulassungsbeschränkungen für Kfz mit hohen Emissionen.

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Schlaglicht Kompetenznetz – Neue Mitglieder & Veranstaltungsangebote


Seit dem letzten Newsletter im Sommer konnten wir weitere Kommunen als Mitglieder im Kompetenznetz begrüßen. Wir heißen unsere neusten Mitglieder – die Gemeinde Umkirch, die Stadt Backnang, die Stadt Mannheim, die Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl und den Landkreis Schwäbisch-Hall – herzlich willkommen und freuen uns auf die Auftaktgespräche und die Zusammenarbeit! Eine aktuelle Übersicht der Mitgliedskommunen sowie eine Kurzzusammenfassung der organisierten Veranstaltungen der letzten drei Monate finden Sie untenstehend.

Im Spätsommer 2021 organisierten wir eine Reihe von Veranstaltungen für unsere Mitgliedskommunen und Partner.

Am 21. Juli fand die zweite Sitzung der Arbeitsgruppe Landkreise statt. Die Teilnehmer erarbeiteten gemeinsam die Grundlagen für einen Handlungsleitfaden, der kreisangehörige Kommunen bei den Bemühungen zum Klimaschutz im Verkehr perspektivisch unterstützen soll. Darüber hinaus gab es einen spannenden Input von Herrn Lukas Dreher, Fachbereichsleiter Nachhaltige Mobilität beim Ostalbkreis, zum initiierten Mobilitätspakt zwischen den beiden großen Kreisstädten Aalen und Heidenheim. Ein offener Austausch sowie kollegiale Beratungen beendeten den Termin.

 

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Kurzportrait – Modellkommune Schorndorf – Interview mit Frau Diana Gallego Carrera


Wir haben bei Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität nachgefragt, was sich die Stadt von der Auswahl und der Umsetzung des Modellvorhabens erhofft.

Kompetenznetz: Frau Gallego Carrera, warum haben Sie sich als Modellkommune beim Kompetenznetz beworben?

Diana Gallego Carrera: Die Große Kreisstadt Schorndorf ist mit ihren 40.000 EinwohnerInnen ein typisches Mittelzentrum in Baden-Württemberg. Durch die unmittelbare Nähe zur Landeshauptstadt sowie durch die direkte Anbindung an die Bundesstraße B29 und zu mehreren Landes- und Kreisstraßen, bestehen in Schorndorf starke Pendelbeziehungen nach Stuttgart und ins Umland sowie allgemein ein hohes Verkehrsaufkommen in der Innenstadt. Analysen zeigen, dass 48 % aller Verkehrsteilnehmer in der Stadt den Pkw nutzen. Der gesamte Kfz-Verkehr beträgt im Stadtgebiet Schorndorf demnach knapp 163.00 PKWs pro Tag, wobei der Besetzungsgrad bei rund 80 % der Fahrzeuge bei nur einer Person liegt. Gleichzeitig wissen wir, dass die meisten Fahrten im PKW auf Streckenabschnitten mit weniger als 3 km Länge zurückgelegt werden. Hierdurch erfährt Schorndorf hohe Belastungen und eine Minderung der Lebensqualität durch Schadstoffemissionen, Flächenverbrauch und Lärm. Die Bewerbung als Modellkommune beim Kompetenznetz gibt uns nun die einmalige Chance, an zentraler Stelle in der Innenstadt nachhaltige Mobilitätslösungen neu zu denken und somit die Lebens- und Aufenthaltsqualität vor Ort zu steigern.

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