Hier erfahren Sie alles Rund um das Kompetenznetz, unsere Partner und zu relevanten Themen aus Verkehr und Klimaschutz.

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Aktuelles

Schlaglicht Kompetenznetz – Neue Mitglieder & Arbeitsgruppentreffen


Seit dem letzten Newsletter im Januar konnten wir drei weitere Kommunen als Mitglieder im Kompetenznetz begrüßen. Wir heißen unsere neusten Mitglieder – die Stadt Ulm, die Stadt Ladenburg und den Landkreis Karlsruhe herzlich willkommen und freuen uns auf die Auftaktgespräche und die Zusammenarbeit!

2021 organisieren wir darüber hinaus eine Reihe von themenspezifischen Arbeitsgruppensitzungen exklusiv für unsere Mitgliedskommunen. Die AGs sind gekennzeichnet durch einen regen Austausch untereinander sowie interaktiven, digitalen Workshop-Methoden.

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Kurzportrait – Modellkommune Sachsenheim – Interview mit Herr Thomas Feiert


Wir haben bei Thomas Feiert, dem Fachbereichsleiter Technik der Stadt Sachsenheim, nachgefragt, was sich die Stadt von der Auswahl und der Umsetzung des Modellvorhabens erhofft.

Kompetenznetz: Herr Feiert, warum haben Sie sich als Modellkommune beim Kompetenznetz beworben?

Thomas Feiert: Seit vielen Jahren liegt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sachsenheim am Herzen, die Innenstadt aufzuwerten. Auch die Verwaltung der Stadt ist bestrebt, durch eine gesteigerte Aufenthaltsqualität die Verweildauer in der Innenstadt für Alle zu erhöhen. Hierbei gilt es insbesondere für Fußgänger und Radfahrer Plätze und Treffpunkte zu schaffen.

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Start SDA Projekt Ridesharing – Der Bus kommt nach Bedarf und auf Knopfdruck


Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft setzt SDA-Projekt Ridepooling in Mannheim um

Ab 1. März können sich die Mannheimerinnen und Mannheimer bequem mit Kleinbussen zur nächsten Straßenbahnhaltestelle bringen lassen. Sie brauchen auch keinen Umweg mit dem Bus oder der Straßenbahn über das Stadtzentrum zu nehmen, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einen benachbarten Stadtteil möchten. Stattdessen gelangen sie mit dem „Shuttle“ in den Nachbarstadtteil. Neu ist dabei die Form des Angebots für die Kunden, das sogenannte Ridepooling. Bei diesem Ridepooling-Dienst nutzen mehrere Fahrgäste auf einem flexiblen Fahrweg ein einziges Fahrzeug. Sie melden ihre gewünschte Fahrt über eine App an, die Fahrtwünsche werden mit Hilfe einer entsprechenden Software gebündelt, und der Fahrer des Fahrzeugs erhält durch die Software die Information, wo er als nächstes hinfahren soll. Die 15 Shuttles werden in festgelegten Bediengebieten vor allem die Funktion eines Zubringers zu bestehenden Straßenbahn- und ÖPNV-Haltestellen übernehmen.


ÖPNV-Report Baden-Württemberg


Um zu identifizieren, welche Hebel getätigt und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um das vom Land angestrebte Verdopplungsziel im ÖPNV bis 2030 zu erreichen, wurde im Auftrag des Ministeriums für Verkehr der ÖPNV-Report Baden-Württemberg erstellt. Die Studie analysiert den Status quo des ÖPNV auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen. Ein Schwerpunkt stellt dabei der Vergleich mit jeweils ähnlich strukturierten Best-Practice-Regionen dar. Die Ergebnisse des ÖPNV-Reports und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen wurden im Dezember 2020 veröffentlicht. Aktuell finden Vor-Ort-Termine in den Stadt- und Landkreisen statt, in deren Rahmen die detaillierten Auswertungen der Studie – zugeschnitten auf die jeweilige Raumschaft – vorgestellt und diskutiert werden können. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Ministeriums für Verkehr.


Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken: Förderung von Machbarkeitsstudien


Das Land Baden-Württemberg fördert qualifizierte Machbarkeitsstudien bzgl. der Reaktivierung von mehr als 30 stillgelegten Bahnstrecken, denen ein relevantes Fahrgastpotential bescheinigt wurde. Die dazugehörigen Fördergrundsätze und die wichtigen Schritte auf dem Weg zu erfolgreichen Streckenreaktivierungen wurden am 1. Februar bei einer Online-Informationsveranstaltung vorgestellt und sind auf der Webseite des Verkehrsministeriums veröffentlicht.


Synergien nutzen – Mobilitätsnetzwerk Ortenau und Mobilitätspakt Lahr


Beide Vorhaben verfolgen vergleichbare Ideen: Nachhaltige Mobilität regional und im Zusammenschluss verantwortlicher Akteure vor Ort zugunsten von Umwelt und Klima, Bevölkerung und Wirtschaft vorantreiben.

Hierzu soll der Mobilitätspakt Lahr unter der politischen Leitung des Landesverkehrsministers Winfried Hermann eingerichtet werden. Darum trifft es sich gut, dass es in Südbaden bereits ein Mobilitätsnetzwerk Ortenau gibt, das sich aktiv für die Einrichtung von Mobilitätsstationen, den Ausbau kommunenübergreifender Radverbindungen und die Optimierung der Parkraumbewirtschaftung einsetzt. Es sollen Mobilitätslösungen für die letzte Meile zur Ergänzung des ÖPNV gefunden werden. Zentrale Elemente, die auch für den Mobilitätspakt eine Rolle spielen werden. So können Synergien für den Ausbau verkehrsträgerübergreifender Mobilitätsangebote genutzt werden. Fortschritte, die das Mobilitätsnetzwerk erzielt, können im Rahmen des Mobilitätspaktes aufgegriffen, vertieft und ggf. erweitert werden.

Die ersten sondierenden Gespräche zum Mobilitätspakt Lahr sollen noch vor Ostern unter der Federführung des Regierungspräsidiums Freiburg stattfinden. Weitere Informationen zum Mobilitätspakt Lahr wurden in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr veröffentlicht.


Landesförderprogramm für Mobilitätsmanagement


Mit dem Förderprogramm „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ (B²MM) setzt Baden-Württemberg Standards im klimafreundlichen Mobilitätsmanagement. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unterstützt mit dem Förderprogramm Behörden und Unternehmen, die nachhaltiger mobil sein wollen. Ziel des Programmes ist, den Personen- und Straßengüterverkehr von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten zu vermieden oder auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern. Mithilfe der Projektförderung können zunächst Analysen durchgeführt sowie Konzepte, Ziele und Maßnahmen für ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement erarbeitet werden. In einem zweiten Schritt können investive Maßnahmen gefördert werden, die für die Umsetzung der Mobilitätskonzepte notwendig sind. Das Förderprogramm B²MM ist damit eine echte Chance, für die jeweiligen Rahmenbedingungen maßgeschneiderte Mobilitätslösungen zu entwickeln.

Einen guten Überblick zu den Fördermodalitäten sowie konkrete Beispiele bietet die Präsentation zum Förderprogramm B²MM. Weitere Informationen zum Programm und Kontaktdaten finden Sie auch auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr.


Wirkungsvolle Verhaltensänderung: Land fördert STADTRADELN-Teilnahme


Die Teilnahme am Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die Radverkehrskommunikation. Insbesondere in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, die Kommunikation zu den Stakeholdern wie Unternehmen, Schulen und BürgerInnen aufrecht zu erhalten. Für einen Zeitraum von drei Wochen rückt das Fahrrad in den kommunikativen Fokus. Gemeinsam wird fürs Team, die jeweilige Kommune und das Klima geradelt. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR übernimmt das Land die Teilnahmegebühren der Kommunen. Die Förderung beträgt bis zu 100 %. Um die Umsetzung so einfach wie möglich zu machen, stellt die Initiative verschiedenste Kommunikationsmittel und Vorlagen zur Verfügung – viele davon sind in wenigen Minuten individualisierbar: https://umsetzen.radkultur-bw.de/stadtradeln. Warum es sich lohnt mitzumachen? Die RadKULTUR hat sich bei TeilnehmerInnen des vergangenen Jahres umgehört (Dauer Video 1 Minute): https://youtu.be/9O1iWlYQ5BU.


BW stark vom Klimawandel betroffen


Der klimatische Jahresrückblick BW für das Jahr 2020 verdeutlicht es: Der Klimawandel ist real und auch in Baden-Württemberg sind die Auswirkungen immer spürbarer.

Nicht nur war 2020 das zweitwärmste und zweitsonnigste Jahr seit Beginn der Klimaufzeichnungen, es hat auch wiederum viel zu wenig geregnet. Die Jahresmitteltemperatur hat sich weiter erhöht und ist jetzt durchschnittlich 1,5 Grad Celsius höher als noch im Jahr 1881. Allein in den vergangenen 30 Jahren ist die Jahresmitteltemperatur um 1,1 Grad Celsius gestiegen.

Umso wichtiger ist es, weiterhin konsequent Klimaschutz in allen Sektoren zu betreiben. Und dies gilt ganz besonders auch für den Verkehrssektor. Unsere Modellkommunen gehen hier mit gutem Beispiel voran und setzten hochwirksame Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr um.

Die Veröffentlichung der Landesanstalt für Umwelt BW finden Sie hier.


Land fördert fünf Klima-Reallabore


Mit insgesamt sechs Millionen Euro fördert das Land fünf Klima-Reallabore.

Einen herzlichen Glückwunsch an unsere Modellkommunen Karlsruhe und Reutlingen, sowie unsere Mitgliedsstädte Ulm und Stuttgart! Dort erforschen die Städte gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wie eine klimagerechte Stadtentwicklung aussehen kann.

Informationen zu den Klimalaboren und welche Herausforderung der Zukunft dort gemeinsam angegangen werden, finden Sie hier.


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