Hier erfahren Sie alles Rund um das Kompetenznetz, unsere Partner und zu relevanten Themen aus Verkehr und Klimaschutz.

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Aktuelles

Kurzportrait – Modellkommune Ravensburg – Interview mit Frau Julia Zyder


Wir haben bei Julia Zyder, Projektleiterin im Umweltamt der Stadt Ravensburg, nachgefragt, was sich die Stadt von der Auswahl und der Umsetzung des Modellvorhabens erhofft.

Kompetenznetz: Frau Zyder, warum haben Sie sich als Modellkommune beim Kompetenznetz beworben?

Julia Zyder: Getreu dem Motto des Kompetenznetzes möchte die Stadt Ravensburg mutig vorangehen und den Umweltverbund auf einer derzeit hauptsächlich vom MIV vielbefahrenen Straße deutlich stärken. Das Projekt, mit dem wir uns beworben haben, war ein Vorschlag der Klimakommission Ravensburg zur Verkehrsberuhigung und steht unter dem Eindruck der Begegnungszonen in Vorarlberg, die wir Anfang 2020 gemeinsam besichtigt haben. Über die Auswahl zur Modellkommune und die Unterstützung des Kompetenznetzes freuen wir uns sehr.

Kompetenznetz: Mit welchem Projekt wurden Sie ausgewählt?

Julia Zyder: Wir möchten in Ravensburg ganze Verkehrszüge neu gestalten: Derzeit wird zweispurig im Einrichtungsverkehr in der Karl– und Georgstraße gefahren.

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Beratungsmaterialien & Save-the-Dates


In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder neue Informationen und Materialien auf unserer Webseite hochgeladen. Schaue Sie sich gerne um! Und: Fehlen Ihnen Materialien? Haben Sie inhaltliche Ergänzungen? Kontaktieren Sie uns bitte unter klimamobil@nvbw.de.

+ Spotlight Steckbrief Einführung/Erweiterung Bewohnerparken

  • Leiden Quartiere in Ihrer Kommune unter hohem Parkdruck und Nutzungskonflikten im Straßenraum? Häufen sich Bewohnerbeschwerden über hohe Parksuchverkehre? Und erwägen Sie aus diesem Grund die Einführung oder Erweiterung von Bewohnerparken? Im Steckbrief erhalten Sie eine Übersicht der Vorteile und konkrete Tipps zur praktischen Umsetzung.

+ Neu Faktencheck: Einzelhandel – Den Einzelhandel als Partner gewinnen

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Schlaglicht Kompetenznetz – Neue Mitglieder & Veranstaltungsangebote


Seit dem letzten Newsletter im Frühjahr konnten wir weitere Kommunen als Mitglieder im Kompetenznetz begrüßen. Wir heißen unsere neusten Mitglieder – die Stadt Tuttlingen, die Gemeinde Pfinztal, die Stadt Neuenburg am Rhein, die Stadt Backnang und die Region Stuttgart herzlich willkommen und freuen uns auf die Auftaktgespräche und die Zusammenarbeit! Eine aktuelle Übersicht der Mitgliedskommunen sowie eine Kurzzusammenfassung der organisierten Veranstaltungen der letzten drei Monate finden Sie untenstehend.

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Vorstellung neues Teammitglied | Richard Kaum


Neuzugang im Team des Kompetenznetzes Klima Mobil ist Richard Kaum. Im Mai hat der fahrradaffine Soziologe seine Tätigkeit im Bereich der Nachhaltigen Mobilität bei der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH aufgenommen. Von dort unterstützt er als Projektberater mit dem Schwerpunkt „Nachhaltige Mobilität in Kommunen“ die Umsetzung hochwirksamer Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr. Zuvor war Richard Kaum mehrere Jahre in der Kommunalverwaltung tätig und hat dort ebenfalls zur Nachhaltigen Mobilität gearbeitet.

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Good-Practice Tuttlingen: Erweiterung der Fußgängerzone sowie Installation versenkbarer Poller


Seit kurzem erst Mitglied und schon können wir ein aufbereitetes good-practice zur Inspiration für andere Kommunen im Land aus unserer Netzwerkkommune Tuttlingen vorstellen!

Tuttlingens Neue Mitte

  • Baubeginn: Frühjahr 2016
  • Bauabschluss: September 2019
  • Kosten: gesamt ca. 6,5 Millionen €, ca. 20.000 € pro Poller
  • Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ der Architektenkammer

Ziel

Innenstadt als Erlebnisraum stärken um den lokalen Einzelhandel gegen den Online-Handel wettbewerbsfähig zu halten.

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Veröffentlichung Parkgebührenverordnung (Delegationsverordnung Bewohnerparken)


Das Landeskabinett hat am Dienstag (06. Juli) der Parkgebühren-Verordnung zugestimmt. Baden-Württemberg ermöglicht den Kommunen mit dieser Delegationsverordnung eine angemessene Bepreisung des Parkens, im Besonderen auch des Bewohnerparkens. Entsprechend der Festlegungen im Koalitionsvertrag soll im öffentlichen Raum und auf öffentlich zugänglichen Parkplätzen die Parkgebührenerhebung künftig kostendeckend erfolgen. Mit der Parkgebühren-Verordnung schafft das Land für die örtlichen und unteren Straßenverkehrsbehörden die Voraussetzungen, um Bewohnerparkgebühren unter Berücksichtigung der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten in eigenen Gebührenordnungen festzusetzen und das Bewohnerparken angemessen zu bepreisen.

Zu den Neuregelungen beim Bewohnerparken hat das Kompetenzzentrum Klima Mobil zusammen mit dem Verkehrsministerium als Hilfestellung für die Kommunen in Baden-Württemberg ein Begleitschreiben erstellt. Dieses finden Sie auf der Webseite des Kompetenznetzes Klima MobilDie Parkgebührenverordnung wird voraussichtlich in zwei Wochen im Gesetzblatt veröffentlicht und ist dann dort abrufbar.


Vorstellung Koalitionsvertrag – Interview mit Herr Christoph Erdmenger, Abteilungsleiter Nachhaltige Mobilität beim Ministerium für Verkehr BW


Im Gespräch mit Herrn Christoph Erdmenger, Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität im Ministerium für Verkehr – 5 Fragen zum aktuellen Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg.

Herr Erdmenger, alle fünf Jahre wird in Baden-Württemberg gewählt, alle fünf Jahre ein neuer Koalitionsvertrag. Was ist dieses Mal anders/besonders?

Dieses Mal ist Klimaschutz das wichtigste Thema im Koalitionsvertrag und Klimaneutralität soll bereits 2040 erreicht werden. Fest steht: Wenn wir jetzt nicht aktiv werden im Klimaschutz, werden die Folgekosten, die wir ja heute schon zahlen, ungleich höher sein. Dabei macht der Vertrag auch nicht halt vor unbequemen Themen, z.B. künftigen Straßenbauprojekten. Sollen sie z.B. eine Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) erhalten, werden sie künftig einem Klima-Check unterzogen, Ortsumfahrungen sind dann nicht mehr Selbstzweck, sondern Ergänzungen zum Straßenumbau innerorts.

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Förderung von E-Quartiershubs (Parkhäuser mit guter Ladeinfrastruktur)


Die Landesregierung möchte den Ausbau der Elektromobilität weiter vorantreiben. Zugleich soll im Interesse der Lebensqualität in den Städten und Gemeinden auf den Straßen weniger geparkt werden. Diesen Zielen dient die Förderung von sogenannten E-Quartiershubs – Parkhäuser mit einer guten Ladeinfrastruktur. Das Verkehrsministerium möchte bis zu fünf dieser E-Quartiershubs mit insgesamt 4 Mio. Euro fördern und damit Anreize zur Verlagerung von Straßenparkraum in zentrale Parkhäuser/ -garagen setzen. Dazu sollen neue Parkhäuser/ -garagen errichtet oder bestehende Anlagen erweitert werden, die gleichermaßen für Anwohnerinnen und Anwohner, Kundinnen und Kunden sowie Unternehmensgäste zugänglich sind. Der hohe Anreiz in einem E-Quartiershub zu parken entsteht dadurch, dass eine hohe Zahl der Parkflächen mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden und verschiedene Mobilitätsangebote vorhanden sind (Taxis, Sharing-Fahrzeuge, Pedelecverleihstationen und andere).

Anträge können bis zum 15. September 2021 eingereicht werden. Weitere Informationen und die detaillierten Fördergrundsätze können auf der Webseite des Verkehrsministeriums abgerufen werden.


Europäische Mobilitätswoche 2021 – Motto: „Aktiv, gesund und sicher unterwegs“


Vom 16. bis zum 22. September findet dieses Jahr zum 20. Mal die Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt. Die EMW ist die weltweit größte Kampagne für nachhaltige Mobilität und steht dieses Jahr unter dem Motto „Move Sustainably. Stay Healthy.“ Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr kostengünstig zu erproben und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Die Aktionswoche eignet sich hervorragend als öffentlichkeitswirksamer Rahmen für Verkehrsexperimente. Ferner zeigt sie Bürgerinnen und Bürgern, wie nachhaltige Mobilität im Alltag praktisch gelebt werden kann. Es geht dabei auch um einen Diskurs, wie der öffentliche Raum in Ihrer Kommune bestmöglich genutzt werden kann. Zudem findet am 22. September 2021 mit dem jährlichen „PARK(ing) Day“ ein europaweiter autofreier Aktionstag statt.

2017: 7 Teilnehmerkommunen aus BW

2018: 9 Teilnehmerkommunen aus BW

2019: 8 Teilnehmerkommunen aus BW

2020: 8 Teilnehmerkommunen aus BW

2021: Schaffen wir es zweistellig? Die Anmeldung ist ab jetzt möglich! Möchten Sie 2021 oder in der Zukunft an der EMW teilnehmen und suchen noch nach geeigneten Aktionsideen, wenden Sie sich gerne an lorenz.blume@nvbw.de vom Kompetenznetz Klima Mobil.

Die nationale Koordinierungsstelle der EMW Deutschland beim Umweltbundesamt unterstützt Sie vor Ort ganz konkret mit einer Vielzahl von Material- und Produktvorlagen. Schauen Sie gerne auf der UBA-Webseite nach.


Neuer Pilotlehrgang Mobilitäts.Manager/in für Straßenbauverwaltungen im Land


Klimaschutz und Verkehrswende gehören nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann untrennbar zusammen. „Nachhaltige und klimaschonende Mobilität ist ein zentraler Baustein für die Einhaltung der Klimaziele. Deshalb wollen wir auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Straßenbauverwaltung in diesem Themenfeld weiterbilden,“ erklärte der Minister mit Blick auf den Beginn eines entsprechenden Pilotlehrgangs. In Baden-Württemberg startet am Montag, 7. Juni der erste Lehrgang, der 14 Beschäftigte der Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg zu Mobilitäts.Managerinnen und Mobilitäts.Managern ausbildet. Die Teilnehmenden des Lehrgangs werden für die vielfältigen Herausforderungen einer nachhaltigen Mobilität geschult.

Verkehrsminister Hermann: „Die Klimaschutzziele der Landesregierung sind ehrgeizig und betreffen alle Aspekte unserer Mobilität, wie wir sie kennen. Nachhaltige und klimafreundliche Mobilität ist intermodal und vernetzt. Sie soll sicher, verlässlich und bezahlbar sein. All diese Ansprüche machen das System Mobilität komplex und vielschichtig. Hierzu braucht es Kolleginnen und Kollegen, die die Mobilität in ihrer Gesamtheit verstehen und betrachten. Ihnen kommt zukünftig eine bedeutende Aufgabe zu. Sie sind wichtige Multiplikatoren, um die Verkehrswende auf den Weg zu bringen und ein Umdenken bei lokalen Handlungsträgern sowie der Bürgerschaft anzustoßen.“

Die vollständige Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr BW finden Sie hier.


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